Dollbergschleife, Nonnweiler-Otzenhausen

Anspruch: mittelschwer
Länge: 11,2 km
Dauer: 3:30 – 4:00 Stunden
Höhendifferenz: 350 m
Startpunkt/GPS: Waldparkplatz an der L147, 66620 Nonnweiler-Otzenhausen
49° 27‘ 54‘‘ N – 7° 0‘ 2‘‘ O

Wir starten unsere Wanderung am Waldparkplatz an der Verbindungsstraße zwischen Otzenhausen und Neuhütten. Nach Überquerung der Straße liegt rechter Hand der Archäologie und Keltenpark, linker Hand befindet sich die erste Skulptur des 6,5 Kilometer langen Skulpturenweges „Cerda&Celtoni – Kunst&Kelten.“
Zunächst ein Anstieg auf breitem Forstweg, später schraubt sich der Weg durch ein Meer von Gesteins- und Felsbrocken. Anschließend sind wir entlang der Hangkante parallel zum Stausee unterwegs. Bald sehen wir die Ausläufer der Fliehburg, eine graue Gesteinsmasse aus unzähligen Steinen. Der keltische Ringwall gehört zu den eindrucksvollsten frühgeschichtlichen Befestigungsanlagen Europas. Über Treppenstufen steigen wir über die riesige Gesteinsmasse mitten im Wald.
Nachdem wir wieder Waldboden unter den Füßen haben wandern wir weiter bergan. Mal auf weichem Untergrund, mal über steiniges Terrain. Am höchsten Punkt der Dollberge sind wir an der höchsten Erhebung des Saarlandes angekommen.
Über den Kamm des Dollbergs wandern wir vorbei an alten Grenzsteinen. An einer Wegegabelung mitten im dichten Wald müssen wir im rechten Winkel bergab Richtung Köhlerhütte.
Oberhalb der Köhlerhütte führt die Wandertrasse Richtung Landstraße. Nach deren Überquerung steigen wir ins Tal des Altbachs nach unten. Gemeinsam mit der Prims speist der Altbach die Nonnweiler Talsperre, die wir später erreichen werden.
Zuvor ein weiterer historischer Höhepunkt: der Züscher Hammer. Die ehemalige Eisenschmelze wurde bereits 1627 in einem Schriftstück erwähnt.
Von Juni bis Oktober kann die Anlage am ersten Samstag und Sonntag im Monat von 14.00-17.00 Uhr besichtigt werden. Von April bis Oktober ist die Besichtigung für Gruppen nach Vereinbarung möglich. Telefonische Auskunft: Tourist-Information Hermeskeil: +(0)6503 / 95350 oder Förderverein Züscher Hammer, Telefon: +(0)6503 / 7721.
Vom Züscher Hammer wandern wir weiter entlang des Altbachs. Bald werden die Ausmaße der Talsperre sichtbar.
900 Meter vor der Staumauer verlassen wir den Seeuferweg und sind nach wenigen Minuten am Waldparkplatz angekommen.