Felsenweg, Losheim am See-Waldhölzbach / Deutschlands schönster Wanderweg 2005

Anspruch: mittelschwer, Trittsicherheit erforderlich
Länge:14,4 km
Dauer: 4:00 – 5:00 Stunden
Höhendifferenz: 384 m
Startpunkt/GPS: Feuerwehrgerätehaus 66697 Losheim-Waldhölzbach,
49 33’ 07’’ N – 6 45’ 41,7’’O

Hinter der Kirche in Waldhölzbach in der Straße „Am Mühlenberg“ steht das hölzerne Eingangstor zum Felsenweg. Schnell sind wir am alten Backhaus am Waldrand angekommen.
Unser Weg windet sich auf schmalem Pfad im Wald nach oben. Mächtige Felswände ragen schroff in den Himmel. Vom Teufelsfelsen können wir eine traumhafte Fernsicht genießen. Anschließend führt der Weg durchs romantische Hölzbachtal.
An der Kneippanlage wechseln wir auf die andere Seite des Hölzbachs.
Es geht stetig nach oben. Nach geraumer Zeit verlassen wir das Hölzbachtal, um auf einer Strecke von 700 Metern auf dem Grenzweg zu wandern, der Rheinland-Pfalz vom Saarland trennt.
Am Ende der Grenzlinie folgen wir der Beschilderung nach links und wandern nun durchs Lannenbachtal. Bald sind wir am Naturdenkmal Bärenfelsen angekommen und steigen steil nach oben. Kurz vor der Landstraße stehen eine Schutzhütte sowie Holztische mit Bänken. Nach der Überquerung der Straße führt die Wegtrasse für kurze Zeit durch Wiesen und entlang alter Streuobstwiesen. Dann hat uns der Wald wieder, bevor das nächste Felsgestein den Weg zu versperren scheint: der Adelsfelsen, eine Quarzitbank, die hier bis zu sechs Meter Mächtigkeit erlangt. Nach kurzer Zeit der nächste Höhepunkt: die so genannte Römerburg. Nach der Römerburg geht es wieder steil nach oben. Auf einer Bergkuppe stehen drei riesige, grob behauene Felssteine. Wir befinden uns an einer keltischen Kultstätte. Wieder steigen wir bergab, überqueren den Lannenbach, hoch über uns die Holzstege, auf denen wir uns bald bewegen werden und eine markante Quarzrippe, die es zu umwandern gilt. Der Schlangenfels, eine vorspringende, stark angewitterte Quarzrippe, reckt sich nach oben. Bald werden die ersten Häuser von Scheiden sichtbar. Wir befinden uns im höchstgelegenen Ort des Saarlandes! Auf den Sinnenbänken mitten auf der Wiese am Ortsrand, genießen wir den Ausblick nach Losheim, Merzig und Frankreich.
Ein langer Abstieg folgt. Durch offene Wiesenlandschaft erreichen wir den Waldrand. Die Waldpassage bringt uns später über Serpentinen zurück ins Lannenbachtal. Danach der letzte Anstieg hinauf zur Kapelle und weiter auf dem Bergrücken zwischen Lannenbachtal und Hölzbachtal.
Kurz vor Waldhölzbach befinden wir uns im „Landschaftspark Schönwies“. Wenig später endet unsere Wanderung am Landgasthof Forellenhof.