Hochwald Acht, Kell am See

Anspruch: mittelschwer
Länge: 20 km Dauer:
Dauer: 5:00 – 6:00 Stunden
Höhendifferenz: 370 Meter
Startpunkt/GPS: Wanderparkplatz am Stausee, 54427 Kell am See
49° 38‘ 48‘‘ N – 6° 48‘ 47‘‘ O
Vom Parkplatz am Stausee überqueren wir die Kreisstraße K 75 und treffen auf die Wegführung des Fernwanderweges Saar-Hunsrück-Steig. Ein kurzes Stück verlaufen Traumschleife und Fernwanderweg auf der gleichen Trasse
Im Osburger Forst treffen wir auf den Lauf der jungen Ruwer. Der schmale Waldpfad windet sich teilweise parallel des Wasserlaufs. Auf dem Weg zur Ruwerquelle am Rösterkopf kommen wir an der „Ruwerfichte“ vorbei, die vor 1850 gepflanzt wurde und mit über 40 Metern Höhe und einem Umfang von 3,70 Meter in Brusthöhe als stärkster Baum des Keller Waldes gilt.
Wir steigen weiter und erreichen die gefasste Quelle der Ruwer auf 660 Metern unterhalb des Rösterkopfes. Von der Quelle geht es bergab durchs ausgedehnte Waldgebiet des Osburger Forstes. Die Traumschleifen Schillinger Panoramaweg und Hochwald Acht treffen vor dem Stausee aufeinander und verlaufen bis kurz vor dem Gelände des Freibades zusammen. Wir halten uns links. Nach langen Walddurchquerungen im ersten Teil der Wanderung erleben wir nun ausgiebige Feld- und Wiesenflur mit Weideland und außerordentlichen Fernsichten.
Entlang des Lenbachs verläuft der Weg zwischen Schillingen und dem Naturschutzgebiet durch die Keller Mulde. Kurz vor Niederkell überqueren wir den Radweg, durchqueren ein kleines Waldstück, um anschließend weiterhin durch offene Flur zu wandern. Das Dorf Waldweiler wird vom Wanderweg fast umrundet. Kurz vor einem Bildstock überqueren wir eine Teerstraße und erreichen Simons Mühle.
Beim Weiterwandern haben wir den kleinen Weiher mit Sinnenbank bereits im Blick. Wir durchqueren den kleinen Dorfpark in Waldweiler und sind anschließend auf dem Weg Richtung Sportanlagen. Dann biegt der Weg nach links und wenig später haben wir freie Sicht über die umliegenden Dörfer. Auf der Anhöhe bietet sich ein 360 Grad Blick, bevor wir talwärts unterwegs sein werden.
Entlang der Ruwer erreichen wir Kell am See. Nach der Durchquerung des Dorfsparks wandern wir durch den alten Ortskern, durchqueren anschließend ein kleines Waldstück und müssen nochmals leicht nach oben, wo sich ein fabelhafter Blick über den gesamten Stausee bietet. Bergabwandernd gelangen wir am Bootshaus zum Seeufer und sind wenige Minuten später, nachdem wir die Hotel-Anlage des Fronhofs passiert haben, am Ausgangspunkt der Wanderung.