Weg des Wassers, Wadern-Büschfeld

Anspruch: mittel
Länge:12,9 km
Dauer: 3:30 – 4:00 Stunden.
Höhendifferenz: 480 Meter
Startpunkt/GPS: Parkplatz an der Schlossberghalle, Werkstraße, 66687 Wadern-Büschfeld
49° 29‘ 44‘‘ N – 6° 52‘ 3‘‘ O

Zwischen Prims und Sollbach wandern wir auf romantischen Pfaden entlang von Naturdenkmälern und Felsformationen. Alte Grenzmarken sowie fantastische Ausblicke ergänzen den Wanderweg vom Schlossberg über Vogelsbüsch zurück nach Büschfeld.
Auf der Zufahrtsstraße Richtung Vogelsbüsch verlassen wir Büschfeld. Nachdem wir das letzte Haus von Büschfeld passiert haben, stehen wir am Waldrand vor dem hölzernen Eingangsportal der Traumschleife. Der Weg geht steil nach oben.
Die Aussicht durchs „Waldfenster“ am Kälberfels eröffnet Weitblicke über das Tal der Prims bis zu den Bergrücken des Schwarzwälder Hochwalds. Vom Aussichtspunkt hoch über dem Primstal steigen wir bergab ins Tal des Sollbachs, zwischen 1920 und 1935 bildete das
Sollbachtal die Grenze zwischen dem deutschen Reich und dem damaligen „Saargebiet“, das in dieser Zeit dem Völkerbund unterstellt war.
Nachdem wir einige Weiher passiert haben gelangen wir zu einem größeren Rastplatz. Je länger wir am Bach unterwegs sind, umso pfadiger wird der Weg, der uns in eine völlige Abgeschiedenheit und Einsamkeit führt.
Bald müssen wir wieder steigen. Zunächst zum „Drei-Kreise-Stein“ , wo die Grenzen der Landkreise Merzig-Wadern, Saarlouis und St.Wendel aufeinandertreffen. Anschließend geht es weiter nach oben bis zum Hochplateau zwischen den Dörfern Vogelsbüsch und Altland. Wir wandern wenige Meter auf der Fahrstraße nach Vogelsbüsch, dann biegt der Weg nach rechts auf einen Feldweg. Die Aussicht können wir nur kurz genießen, denn die Wandertrasse verläuft bald wieder im Wald Richtung Buttnich. Wir wandern bergab, biegen an der „Dicken Eiche“ auf einen Wiesenweg, sind anschließend wieder im Wald unterwegs und erkennen rechter Hand die wenigen Gebäude von Buttnich.
An einer Waldkreuzung verlassen wir die Tallage, um steil nach oben Richtung Naturschutzgebiet „Junger Hirschkopf“ zu gelangen. Nachdem die „Hirschköpfe“ hinter uns liegen, besteht die Möglichkeit über einen letzten, sehr steilen Auf- und Abstieg, nach Büschfeld zu gelangen oder über eine leichte Variante durchs Tal nach Büschfeld zu wandern.
Auf dem alten Bahndamm zwischen Bardenbach und Büschfeld treffen die beiden Wegführungen nochmals zusammen.